Shorky braucht Ihre Hilfe
Update August 2025
Shorkys (oder Dr. Bruce Banner, wie er auf der Pflegestelle heißt) Trainings- und Pflegestelle berichtet:
Bruce (Shorky) ist keiner für halbe Sachen oder unsichere Menschen. Bruce ist sicher und mental stark. Er weiß genau, was er will und sieht sehr schnell, wer da vor ihm steht. Bruce macht man nichts vor. Der imposante Rüde ist kastriert und nicht sonderlich sportlich ambitioniert. Ruhige, gechillte Runden liegen ihm eher. Wenn ihm jedoch etwas wichtig ist, versucht er seine Masse einzusetzen. Dementsprechend braucht es Menschen, die dem gewachsen sind. Aber vor allem braucht es Menschen, die ihm klare Struktur und indiskutable Regeln wohlwollend, aber klar aufzeigen. Ansonsten wird Bruce schlichtweg gefährlich. Bruce testet genau aus und beobachtet, ob es Regelwerk und Standhaftigkeit gibt. Wenn nicht, packt er Statusaggression aus. Ressourcen sind ihm wichtig und wie werden gerne genutzt, um Standing zu besprechen. Respektiert er einen, gibt´s keine Probleme damit. Wenn nicht, hat er kein Problem, ungemütlich zu werden. Mit seinen Bezugspersonen pflegt er ein sehr inniges Verhältnis und geht an lockerer Leine spazieren. Auch viele Reize bringen ihn nicht aus der Ruhe. Hunde besorgen ihn, aber er flippt nicht mehr aus und möchte einfach schnell vorbei. Bei Kleinsthunden geht sein Beutefang an, aber er reißt sich an der Leine sehr zusammen und bleibt im Gespräch statt in die Leine zu ballern. Generell ist er eher an kleiner Beute interessiert, Mäuse, Kaninchen...Er ist jedoch immer ansprechbar und ballert nicht einfach los. Er wird weder zu Kindern, noch Katzen, noch kleinen Hunden vermittelt. Mit den meisten Hunden, die etwas größer sind, kommt er ganz gut zurecht, braucht sie jetzt aber nicht zu seinem Glück. Er weiß, wer er ist, präsentiert sich in der Gruppe dementsprechend auch. Ist das Gegenüber nicht mental schwach, kommuniziert er angemessen und es ist schnell Ruhe eingekehrt. Körperliche Schwäche nutzt er nicht aus, so lange mentale Stärke da ist. Er hat auch schon gelernt, sich hier und da zurückzunehmen. Er neigt etwas zum abschirmen, lässt sich aber sehr schnell davon abbringen. Bruce kann super alleine bleiben, ist sehr reinlich und macht nichts kaputt. Er fährt toll im Auto mit und auch fremde Orte stressen ihn nicht extrem. Bruce kann durchaus in die Stadt ziehen, wenn er einen Menschen hat, der ihn gut anleitet. Unter extremem Dauerstress wie im Tierheim zeigt er sich mit kurzer Zündschnur, ließ sich nicht von allen Pflegern händeln und zeigte rückgerichtete Aggression in Hundebegegnungen, auch bei seiner Bezugsperson. Hier ist es ruhiger und beständiger und damit ist seine Zündschnur deutlich länger. Gegen uns ist er bislang gar nicht gegangen. An seiner Geduld und Frustrationstoleranz arbeiten wir derzeit intensiv. Mit seinen Menschen ist Bruce, wenn alles geklärt ist, ein ziemlich zuverlässiger und cooler Begleiter. Wer Bruce adoptieren möchte, muss sich auf eine längere Kennenlernphase inkl. Training bei uns gefasst machen. Denn wer ihn adoptiert, hat nicht nur einen coolen Kumpel, sondern auch eine große Verantwortung Bruce und der Umwelt gegenüber. Nach dem Lesen des Textes versteht sich von selbst, dass Bruce auch ohne Auflagen draußen nur mit Maulkorb geführt wird. Interesse? Dann schick uns eine aussagekräftige Mail an post@thebigfootway.de
Plan B für Shorky
Staffordshire Terrier Shorky hat es im Tierheim nicht leicht.
Die Ruhe und Gelassenheit, mit der er uns am Tag seiner Ankunft beeindruckte, ist wie vom Erdboden verschluckt. Mit der unruhigen Atmosphäre im Tierheim kommt er gar nicht zurecht. Die räumliche Enge und die Energie der anderen Hunde lassen ihn mittlerweile nicht mehr zur Ruhe kommen. Und so kommt in vielen Situationen das Nervenbündel in ihm zum Vorschein und er verliert immer wieder die Kontrolle über sein Verhalten.
Shorky ist kein böser Hund, seine Bezugspersonen liebt er heiß und innig, aber seine Zündschnur ist in der aktuellen Gesamtsituation leider sehr kurz und so gerät er regelmäßig an seine Grenzen und hat keine Chance, sein inneres Gleichgewicht dauerhaft zu finden.
Zu Shorkys großem Glück konnte für ihn in Niedersachsen eine Trainings- und Pflegestelle gefunden werden, wo er an dem Resozialisierungsprojekt „Plan B“ teilnehmen darf.
Dort wird mit ihm täglich gearbeitet, damit sein Nervenkostüm wieder stabiler wird und sein positives Potenzial sich entfalten kann. Am Ende steht dann – das ist unser großes Ziel - die erfolgreiche Vermittlung in ein neues Zuhause. Für Shorky ist das eine großartige Chance, die wir ihm unbedingt ermöglichen wollen. Leider ist dieser Trainingsplatz, seinem Aufwand entsprechend, sehr kostenintensiv, monatlich ist mit einem Betrag von mindestens 1.000 Euro zu rechnen.
Ohne die Hilfe möglichst vieler Paten ist die enorme monatliche Summe nur schwer aufzubringen und würde unser allgemeines Budget sehr hoch belasten. Wir bitten Sie daher von Herzen:
Helfen Sie Shorky durch Ihre Patenschaft. Er ist ein toller, kluger Hund mit dem Potenzial, ein 1A Begleiter zu werden. Gemeinsam haben wir es in der Hand, Shorkys Leben die entscheidende Wendung zu geben. Danke!