Mit Happy End ins neue Leben

Wir freuen uns immer und immer wieder, wenn wir Post von unseren ehemaligen Schützlingen aus ihrem neuen Zuhause bekommen. Weil auch viele von Ihnen ihr Herz an einzelne Tiere gehängt haben, wollen wir auch Sie daran teilhaben lassen, wie es unseren Ehemaligen geht. Haben Sie auch ein Happy End aus dem Tierheim Heinsberg zu erzählen, weil Sie ein Tier adoptiert haben? Dann senden Sie uns Ihre Geschichte über unser Formular zu, damit auch Ihr tierisches Happy End einen Platz erhält. Wir freuen uns darauf!
4 Jun 2019

Mitte März lernten wir Gin im Th Heinsberg kennen und irgendwie haben wir sofort gefühlt, dass er gut zu uns und unseren beiden Mädels passen würde. Eine kleine Hürde stellte seine Ängstlichkeit und Unerfahrenheit mit den kleinsten Dingen (Bsp. Gassi gehen) dar, die durch fast tägliche Besuche über 3 Wochen im Tierheim besser wurden.

Dann den Dienstag nach Ostern war es endlich soweit und Gin zog vollends bei uns ein. Seit diesem Tag blüht der "kleine" Kerl von Tag zu Tag noch mehr auf und entwickelt sich ganz wundervoll. Kann schon Kommandos wie "Aus", "Sitz", und "Komm" und liebt das Gassi gehen. Er und die 2 Fellmädels sind quasi schon unzertrennlich und sehr harmonisch miteinander.

Er hat auch bereits seinen ersten 10 tägigen Zelturlaub an der Nordsee hinter sich und liebt es mit seinen 2 Freundinnen am Strand und im Wasser zu toben oder im Zelt zu kuscheln.

Täglich zeigt er seine Dankbarkeit auf die verschiedensten Weisen und wir merken, dass er richtig glücklich ist...

...und wir sind es auch mit diesem tollen Kerlchen!

Ganz liebe Grüße,
Fam.Beckers mit der 4PfotenBande

24 Mai 2019

Hallo, mein Name ist Elentya. Ich bin fünf Jahre alt und habe nach einer ziemlich langen Zeit im Tierheim endlich mein Zuhause gefunden. In meinem neuen Zuhause bin ich letztes Jahr kurz vor Weihnachten eingezogen und meine "Dosenöffner" sind sehr froh, dass sie mich haben. Ich bin keine Schmuse- und Kuschelkatze. Das habe ich auch ziemlich deutlich beim Besuch meiner neuen Menschen im
Tierheim gezeigt. Da war ich wirklich nicht besonders charmant. Trotzdem haben sie sich nicht abschrecken lassen und sich für mich entschieden.

In meinem neuen Zuhause habe ich ganz viel Platz und habe die Wohnung natürlich auch schon in Beschlag genommen. Mein Lieblingsort ist das Badezimmer, denn wasserscheu bin ich ganz und gar nicht. Alles was plätschert finde ich super! Am aller liebsten bin ich aber in der Nähe meiner Menschen. Dann streiche ich um sie herum und lege mich auch mal gerne zu ihnen. Ein geregelter Tagesablauf ist mir ganz besonders wichtig: morgens stehe ich pünktlich mit meinen Menschen auf und gehe abends mit ihnen schlafen. Meine neuen Menschen merken auch, dass ich immer schmusiger und schnurriger werde und den ersten Tierarztbesuch haben wir zusammen auch schon super gemeistert. Ich weiß, dass meine Menschen sehr sehr froh sind, dass ich bei ihnen bin und dass sie mich nicht mehr hergeben möchten.

Mit schnurrigen Grüßen Eure Elentya

P.S.: Meine Menschen nennen mich nur noch Elli. Der Name ist einfach kürzer und gefällt ihnen auch ein bisschen besser...

1 Mai 2019

Als ich ins Tierheim kam, war ich in großer Not. Ich war auf der dringenden Suche nach einem kastrierten Böckchen. Einem neuen Gefährten für Lea, unser Problem–Kaninchen. Problem, da ihr langjähriger Gefährte Luca gestorben war und sie nun schon viel zu lange, fast vier Monate, alleine lebte. Alleine deshalb, da sie sich mit den Damen aus der Haupt-Kaninchengruppe leider so gar nicht mehr verstand, sie mussten voneinander getrennt werden. Es gab zu diesem Zeitpunkt meiner Suche im Tierheim nur EINEN kastrierten Bock, nur ein „bisschen“ größer als ein normales Kaninchen. Ein Deutscher Riese. Große Kaninchen haben es nicht immer leicht bei der Suche nach einem neuen Zuhause, das wusste ich. Sie brauchen mehr Platz, sie fressen mehr und sie produzieren natürlich auch mehr Mist. Das war mir aber alles egal, ich hatte eine Mission: Einen neuen Gefährten für Lea finden, nichts Anderes zählte mehr.

Leo (der im Tierheim noch Hulk hieß) und Lea führten wir in einem leer stehenden Kellerraum zusammen. Zugegebenermaßen war Lea, als sie Leo das erste Mal erblickte, etwas geschockt. Wie von Sinnen rannte sie von links nach rechts, sprang über ihn und gegen ihn, und versteckte sich dann immer wieder ganz schnell in einer Ecke. Leo wiederum schaute etwas irritiert zu dem weißen hektischen Mini-Kaninchen, aber widmete sich dann doch besser wiederholt seinem Futternapf. Von Aggressionen keine Spur, alles klappte sehr gut, sie wurden schnell ein Herz und eine Seele. Nach einiger Zeit beschlossen wir noch einen Schritt weiter zu gehen: wir wagten es, die Trennungstür des Geheges zu öffnen. Und, was soll ich sagen, es klappte wieder. Während alle Kaninchen aufgeregt umeinander herumsprangen und rannten, blieb Leo cool und entspannt. Sobald die Mädchen sich seiner Lea näherten, ging er dazwischen und sorgte für Ordnung. Immer wieder, ohne Hast, beruhigte Leo die einzelnen Gruppenmitglieder, natürlich allen voran seine Lea.

Leo und Lea sind heute nach wie vor ein unzertrennliches Pärchen. Egal wo Lea drauf klettert, wo sie sich einbuddelt und wo sie sich zum Schlafen hinlegt, Leo folgt ihr auf Schritt und Tritt, macht ihr alles nach und passt gleichzeitig auf sie auf. Mit Hingabe pflegt Lea das Fell ihres großen Freundes. Aber Leo kümmert sich auch um alle anderen und schlichtet jede Rangelei. Heute haben wir eine Kaninchengruppe mit fünf glücklichen Kaninchen. Dank Leo. Einem Chef zum Verlieben.

Viele Grüße von den Kaninchen und Familie Weyers